Neuauflage des „Brotkastens“ Ende März kommt der Commodore 64 wieder in die Läden

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Den „Brotkasten“, wie der C64 auch genannt wurde, gibt es ab März an als verkleinerte Retro-Ausgabe.
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Koch Media/dpa-tmn

Berlin – Der Commodore 64 war in den 1980er Jahren die Kult-Konsole schlechthin. Viele Computer-Nutzer machten ihre ersten Computererfahrungen auf dem C64 – und reichlich gedaddelt wurde natürlich auch. 1982 ging der als „Brotkasten“ bezeichnete Rechner an den Start und gilt bis heute als der meistverkaufte Heimrechner.

Verkaufsstart des neuen Commodore 64 am 29. März

Ende der 80er verschwand der C64 vom Markt, doch Ende März kommt ein modernisierter Nachbau wieder in den Handel. Verkaufsstart ist am 29. März zum Preis von rund 80 Euro. Ab Werk sind 64 Spiele vorinstalliert, darunter sind etwa „California Games“, „Speedball 2: Brutal Deluxe“. „Paradroid“ oder „Impossible Mission“.

Bei der Neuauflage des C64 gehört auch eine Replik des klassischen Joysticks zum Lieferumfang.
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Koch Media/dpa-tmn

Ob und welchen Zugriff Spieler auf den Speicher der Retro-Konsole haben werden, verrät Hersteller Retro Games noch nicht. Manager Paul Andrews stellt aber zumindest die Chance in Aussicht, dass auch selbst programmiert werden kann.

Der verkleinerte Nachbau wird per HDMI-Kabel an moderne Fernseher angeschlossen. Für Joysticks und Gamepads gibt es zwei USB-Ports. Die Stromversorgung erfolgt – wie schon bei den Nintendo-Neuauflagen von NES und Super NES – über ein Mikro-USB-Kabel. (dpa)

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