GEZ gleicht Daten ab – und bittet doppelt zur Kasse

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Wer in diesen Tagen Post von der GEZ bekommt, sollte darauf unbedingt antworten. Wer das nicht tut und schon GEZ bezahlt, wird unter Umständen doppelt zur Kasse gebeten.

Foto: dpa

Post von der GEZ bekommen die wenigsten von uns gerne. Schon lange ist der Pflichtbeitrag für die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten wie ARD, ZDF und auch den Bayerischen Rundfunk umstritten. GEZ Gegner fordern schon lange die Abschaffung der Zwangsgebühr. Unabhängig davon, gleicht die GEZ derzeit ihre Daten mit denen der Meldeämter ab. So soll geprüft werden, ob es Beitragspflichtige gibt, die bisher noch nicht zahlen.

„Der Meldedatenabgleich 2018 soll sicherstellen, dass sich auch künftig alle Bürgerinnen und Bürger an der Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks beteiligen“, unterstreicht Dr. Hermann Eicher, SWR-Justiziar und in der ARD federführend für den Rundfunkbeitrag zuständig. Der Gesetzgeber habe den Meldedatenabgleich 2018 beschlossen, um den Datenbestand des Beitragsservice aktuell zu halten und so für Beitragsgerechtigkeit zu sorgen, so Eicher weiter.

Wer nicht antwortet zahlt

Wer auf die Post der GEZ nicht antwortet wird automatisch zur Kasse gebeten. Denn dann wird davon ausgegangen, dass für ihre Wohnung der Rundfunkbeitrag zu zahlen ist. Bis Anfang Juli sollen alle Daten der Meldeämter an die GEZ übermittelt sein, dann beginnt die Verarbeitung. Bis 2012 war die Gebühreneinzugszentrale (GEZ) für das Eintreiben der Gelder verantwortlich, mit denen die öffentlich-rechtlichen Sender wie ARD, ZDF und Deutschlandradio finanziert werden. Seit 2013 ist nicht mehr der Besitz eines TV-Gerätes oder Radios entscheidend, sondern es wird pro Haushalt gezahlt. Im Monat sind das aktuell 17,98 Euro.

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